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Ich bedanke mich jetzt schon für eine kleine Spende und wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2010. für eure Treue´!
ich habe soweit einige Links aktualisiert.
Ich wünsche viel Vergnügen zu einen meiner Themen aus dem Vorlesungsjahr 2007 ... ich bin für Komments offen
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Arthur Schopenhauer
Biografie Arthur Schopenhauers
Arthur Schopenhauer wurde am 22.02.1788 in Danzing geboren.
Er war einer der bedeutendsten und am meisten gelesenen deutschen Philosophen.
Seine gebundene, pessimistische und voluntarische Metaphysik des Lebens ist eine Empiriewissenschaft.
Seine Vorbilder waren Upanischaden, Platon, Hume, Kant, Goethe und Cabanis.
Der Wille seines Vaters war, dass er den Vaterberuf als Kaufmann fortführt, aber Schopenhauer wollte sein Leben als Gelehrter fortsetzen.
Sein Vater stellte ihm daraufhin vor die Wahl zwischen einer Vergnügungsreise durch Europa oder Gelehrtenlaufbahn ohne Reise.
Schopenhauer entschied sich für die Reise zwischen 1803 und 1804 und brachte Kultur, Gesellschaft, Natur und menschliches Leiden (z.B. Galeerensträflinge) in Erfahrung.
Nach dem Tod seines Vaters nahm sein Leben einen Wendepunkt.
Schopenhauer brach spontan seine Kaufmannslehre ab.
Er holte zuerst seine Gymnasialbildung nach und studierte ab 1809 anfänglich Medizin und anschließend Philosophie zuerst in Göttingen und danach in Berlin (ab 1811).
Er arbeitete unter anderem gemeinsam mit den berühmten Persönlichkeiten Fichte und Schleiermacher und hatte Goethe und Majer als Studentenfreunde.
Schopenhauer nahm auch an Vorlesungen mit naturwissenschaftlichen und klassisch-philologischen Themen teil.
Goethe war eine der ersten Leser des Werkes „Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde“(1813) und die Bekanntschaft mit Schopenhauer brachte ihm Einsicht in die Farbenlehre.
„Schopenhauer zählte dies zu den erfreulichsten und glücklichsten Ereignissen seines Lebens.“[1]
Schopenhauer habilitierte 1820 an der Berliner Universität mit Hilfe Hegels.
Sein Hauptwerk ließ sich nicht verkaufen und wurde eingestampft.
Schopenhauer lebte lange Zeit zurückgezogen und alleine in Frankfurt am Main und starb dort im Jahre 1833.
Durch das hinterlassene Erbe seines Vaters erlangte er ein unabhängiges Leben als Privatgelehrter und freier Schriftsteller.
1851 gelang ihm der Durchbruch in den Erfolg durch die Parerga und Paralipomena, wobei diese zwei die Aphorismen zur Lebensweisheit bilden.
Damit fand er auch Anerkennung zum Klassiker der deutschen Sprache.[2]
Die beiden Grundprobleme der Ethik
Schopenhauer behandelte die beiden Grundprobleme der Ethik in zwei akademischen Preisschriften.
Sein erstes Werk „Über die Freiheit des menschlichen Willens“ wurde am 26.01.1839 in Drontheim von der königlichen norwegischen Sozietät der Wissenschaften gekrönt.
Sein zweites Werk „Über das Fundament der Moral“ wurde am 30.01.1840 in Kopenhagen von der königlich dänischen Sozietät der Wissenschaften nicht gekrönt.
Die beiden moralphilosophischen Abhandlungen, spezielle Ausführungen des 4. Buches von „Die Welt als Wille und Vorstellung“, sind Kritiken der Willensfreiheit und des Sittengesetzes.
Der Wille als intelligibler Charakter des Menschen versteht sich als frei, nicht jedoch das Individuum, dessen empirischer Charakter bereits die lebenslänglich determinierte Erscheinung des außerzeitlichen Willensaktes des intelligiblen Charakters ist.
Nach Arthur Schopenhauer wird das menschliche Handeln wird durch das Sein bestimmt und er steht vor aller Erkenntnis (operari sequitur esse).
Schopenhauer betrachtet den Menschen als sein eigenes Werk und spricht hier von moralischer Aseität und der Mensch steht als solcher vor aller Erkenntnis.
Willensfreiheit wäre hier existentia (Sosein) ohne essentia (Dasein).
Jede Handlung ergibt sich aus dem Produkt aus Charakter und Motiv und erfolgt notwendig gemäß dem Gesetz der Motivation, der vierten Gestaltung des Satzes vom Grunde.
Das stärkste Motiv bestimmt die Handlung und der Wille als geheime Triebfeder erteilt diesem Motiv die Kraft zu wirken.
Der Intellekt in seiner anschauenden und reflektierenden Weise ist nur das Medium der Motive.
Der Freiheitsbegriff von Schopenhauer versteht sich beim Menschen darin, dass der Mensch nicht frei ist zu wollen was er will.
Der Mensch ist das was er ist für allemal und das determiniert ihn in seinem empirischen Wollen und dafür trägt er metaphysisch gesehen die Verantwortung.
Durch unser tun, erfahren wir bloß nur was wir sind.
Seine Ausführungen über das Sittengesetz verfolgen die Absicht, die praktische Vernunft und er versucht den kategorischen Imperativ Kants als völlig unberechtigte und erdichtete Annahme nachzuweisen.
„Die apriorischen Seifenblasen von Kants präskriptiver Ethik sind für S. bloße Verkleidung einer theologischen Moral.“[3]
Der 2. Teil erklärt er die Gründe seiner ethischen Ausführungen und problematisiert, dass die Ursache nicht im Finden von weltabgewandten theoretischen Begründungen eines Grundsatzes liegt, sondern im Ermitteln von moralischen Grundtriebfedern die dem Egoismus überliegen sitzt.
Das Mitleid des Menschen ist das Anzeichen dafür, dass die gesuchte Triebfeder das wahre Fundament der Ethik ist.
Erst durch den tätigen Mitleid verwirklicht sich für Schopenhauer die Basis aller freien Gerechtigkeit und aller echten Menschenliebe, und es bestimmt das Wohl und Wehe eines anderen und er betrachtet diese Erkenntnis als einen Beweggrund und als den zu allen Zeiten in verschiedenen Formen formulierten ethischen Grundsatz der Wirklichkeit. [4]
„[..] >>Verletze niemanden; vielmehr hilf allen, soweit du kannst<<.“[5]
Der intuitiv mitleidende Mensch besitzt die Fähigkeit frei von abstrakten Reflexionen fremdes Leid und jenes der Tiere, dass in diesem Sinne für sein eigenes zu fassen.
Schopenhauer begnügt sich hier nur mit der Erklärung was ist, und durch die Begründung der Handlungen des determinierenden intelligiblen Charakters verzichtet er auf eine Forderung oder eine Predigung was sein soll.[6]
[1] Volpi, Franco: Großes Werklexikon der Philosophie. Band 2. Stuttgart:Kröner 2004. S. 1363.
I hope i will get next year the 1 st place. Because I am now working on other issues and on new crochet works (like pullovers, like jackets => that means clothes and also stuff dolls).